Читать книгу: «Natürlich gesund mit Weihrauch», страница 3

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Zuletzt gelangte der Weihrauch mit der Christianisierung auch nach

Germanien

und war und ist auch heute noch - womit sich der Kreis dieser kulturgeschichtlichen Reise des Weihrauchs langsam schließt - als Räucherwerk im Gottesdienst und bei Zeremonien der gesamten katholischen Kirsche (von den Alt-Katholiken, den Koptischen Christen über die verschiedenen orthodoxen Kirchen bis hin zur römisch-katholischen Kirche) viel verwendet. Weihrauch begleitet einen Katholiken auch heute noch von der Geburt bzw. der Tauffeier bis hin zum Tode (Begräbnis).

Nicht überraschend ist die Weihrauchverwendung im Ursprungsland des Harzes, in Südarabien. Die kultische Nutzung lässt sich einerseits aufgrund archäologischer Funde nachzeichnen. Räucherkästchen mit Inschriften markieren die wichtige Rolle des Räucheropfers vor allem auch im häuslichen Kult. Andererseits wurden auf den zu exportierenden Weihrauch Ausfuhrzölle erhoben, die in Gestalt des Zehnts der Ware bei den Tempeln entrichtet werden mussten. Es ist daher anzunehmen, dass auch in altsüdarabischen Göttertempeln Weihrauch in nicht geringen Mengen verbrannt wurde. Frühere Zeugnisse noch erhält man aus dem alten Ägypten. Bereits aus der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. sind Importlisten bekannt, auf denen das Räucherharz erscheint. Bekannt ist vor allem die einzigartige Expedition der Königin

Hatschepsut

, die kurz nach 1500 v.Chr. Schiffe ins sagenhafte Land Punt entsandte. Von dort brachten die Händler unter anderem lebende Weihrauchbäume (also Weihrauchbäume nebst dem Wurzelwerk) in ihr Heimatland mit. Im ägyptischen Kult kam dem Weihrauch eine außergewöhnliche Rolle zu. Hier war er Zeichen der Offenbarung der Gottheit, mehr noch, sein Duft verkörperte sie selbst. Außer zu kultischen Zwecken benutzte man in Ägypten Weihrauch als Arzneimittel und als Kau-gummi gegen Mundgeruch.

In

Mesopotamien

scheint in ältester Zeit Weihrauch im strengen biologischen Sinne bei den Räucherungen unbekannt gewesen zu sein. Meist wird dies mit den fehlenden Seehandelsbeziehungen zu Südarabien zu erklären gesucht. Gleichwohl gehören Räucherungen mit einer Vielzahl von Ingredienzien in ähnlich früher Zeit wie in Ägypten selbstverständlich zum Kult. Eher zu bezweifeln ist die Notiz bei

Herodot

, dass an einem Baalsfest - also zu Ehren der kanaanäischen Gottheit Baal - allein 1000 Talente Weihrauch, etwa 26 Tonnen also, verbrannt wurden. Erst in hellenistischer Zeit wird man mit Olibanumharz als Räuchermaterie rechnen dürfen.

Altes Testament

Das Volk Israel traf in Palästina bereits auf eine kanaanäische „Räucherkultur“, wie zahlreiche Funde von Räucherpfannen, -altären und -kästchen belegen. Aber auch aus Ägypten wird der Exodusgemeinde der Brauch des Räucherns vertraut gewesen sein. Keines-wegs ist auf so früher religionsgeschichtlicher Entwicklungsstufe unter der verwendeten Räuchermaterie aber Weihrauch im strengen Sinne zu verstehen. Zu unterscheiden ist daher:

1. Das Räuchern von Fett

Diese Räucherpraxis in vorstaatlicher Zeit am

Heiligtum in Silo

veranschaulicht der Text 1 Sam. 2,12-17 aus dem späten 11. Jahrhundert. Daraus geht hervor, dass nach dem Schlachten des Opfertieres das Fett ausgekocht und von der Oberfläche abgeschöpft wird. Als wertvollster Teil des Opfers wird es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen und dadurch Gott übereignet. Aus 1 Sam 2,27-29 erklärt sich, dass dieses Räuchern eine priesterliche Funktion war. Das ausgekochte Fleisch, das die Priester mit einer Gabel aus dem Topf holten, stand ihnen als ihr Anteil zum Verzehr zu. Sowohl bei den klassischen Propheten des 8. Jahrhunderts als auch die Priesterschrift wird unter der zu räuchernden Opfermaterie an Fett zu denken sein. Gleiches gilt für den wohl nicht vor 475 v. Chr. Entstan-denen Text aus dem Buch

Maleachi

, der von den christlichen Kirchenvätern fälschlich auf Weihrauch hin interpretiert wurde:

„Aber vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang ist groß mein Name unter den Heidenvölkern. Und zwar an jedem Ort, an dem Geräuchertes meinem Namen dargebracht wird als reine Opfergabe, denn groß ist mein Name unter den Heiden, spricht Zebaoth.“

(Mal. 1,11)

2. Das Räuchern von Backwaren

Das Räuchern mit gesäuerten Backwaren (vgl. Am. 4,4) ist wohl kanaanäischen Ursprungs. Auch bei

Jesaja

ist wohl noch nicht an Weihrauch und andere Spezereien als Räuchermaterie zu denken. Nimmt man zu Jes. 1,13 die Stelle Jes. 6,6 zu Hilfe, wird wahrscheinlich, dass es sich auch hier um Backwaren gehandelt hat, die verkokelt wurden. Denn die Glutsteine des Altares, mit denen die Lippen des Propheten berührt wurden, haben ihren Sitz im Alltag bei der Brot-fladenherstellung. Im privaten Bereich (vgl. Jer. 44; Ez. 16,19) werden Kuchen und Brot einer Gottheit geräuchert.

3. Das Räuchern von Aromata

Im privaten Kult

Bei

Ezechiel

8 finden sich Indizien für zwei neue Entwicklungen des privaten Räucherkultes. Zum einen belegt der Text (8,7-13) eine Verbindung der Räucherung zum Totenkult. Zum anderen wird hier erstmals in den Texten des Alten Testaments von einem transportablen Räuchergerät berichtet, wie es archäologische Funde für diese Zeit belegen. Eine ähnliche Situation des privaten Kultes beschreibt der Text

Jesaja

65,1-7. Aus Vers 3 lässt sich erheben, dass auch in der genannten Zeit Aromata auf Ziegelsteinen im Privatkult geräuchert wurden.

Die Einführung des Räucherns mit Aromata in den JHWH-Kult

[JHWH = ausgeschrieben meist Jahwe oder Jehovah = ist der Eigenname Gottes im Tanach, der Hebräischen Bibel]

In der Priesterschrift finden sich drei erzählende Passagen, die das Eindringen des Aromataopfers in den JHWH-Kult nachzeichnen lassen. Es handelt sich um die Geschichten von den Aaron-Söhnen

Nadab

und

Abihu

in

Lev.

10,1-5, die der 250 Männer in

Num.

16f und der davon abzuhebende Bericht von der Rotte Korach in

Num.

16.

Hinter der Kritik an dem fremden Feuer, das die Aaron-Söhne in ihren Räucherpfannen JHWH darbrachten, steht die Einführung von einem separaten Weihrauchopfer in den offiziellen Kult.

In der Episode von der Vernichtung der Rotte Korach, die ebenfalls in nachexilische Zeit zu datieren ist, gehört das Räuchern mit Aromata zu den Priestervorrechten. Kritikpunkt ist nun nicht mehr das auf tragbaren Räucherpfannen dargebrachte Opfer im JHWH-Kult, sondern die Amtsanmaßung der Leviten gegenüber den Aaroniden. Aufgrund der Erzählung darf man für die erste Hälfte des 5. Jahrhunderts davon ausgehen, dass Aromata sich im Jerusalemer Kult durchgesetzt haben.

Auch der - mit der Erzählung von der

Rotte Korach

in

Num.

16f verwobene - Streitfall der so genannten

250-Männer-Geschichte

(niedergeschrieben um 450 v. Chr.) besteht nicht in einer Kritik am Räucherkult des Volkes. Vielmehr soll der Kultgemeinde verwehrt werden, sich mittels der Praxis des Räucheropfers Heiligung zu verschaffen, die alleine den Priestern zukommt. In der Erzählung (Vers 18) wird ferner deutlich, dass in jedem Haushalt Räuchergeräte vorhanden waren.

Auch 2

Chr.

26,16-20 geht von einem transportablen Räuchergerät aus. Der Ausschluss des

Usija

vom Räuchern im Tempel durch die Priester verdeutlicht, dass es den Frommen prinzipiell durchaus erlaubt war, im Heiligtum Aromata darzubringen. Kultgeschichtlich entspricht der Text damit

Lev

. 16f bzw.

Ez

8.

Weihrauch als Zutat zum Speiseopfer

Während das reine Aromataopfer noch weitgehend restriktiv behandelt wird, hat sich der Weihrauch im Rahmen des Speiseopfers bereits etabliert. Die älteste Nennung von Weihrauch in priesterschriftlichen Texten findet sich in

Lev.

2,1. Demzufolge wurde Weihrauch für unbehandelte Speiseopfer der späten Vorexils- wie auch der Exilszeit als Beigabe verwendet. Allerdings kann man diese Praxis keineswegs als ein Räucheropfer werten, vielmehr handelt es sich um ein Speiseopfer, dessen Brandgeruch durch Aromata verfeinert wurde.

Nach

Neh.

13,5.9 wurde Weihrauch in den Magazinen des Tempels gelagert, wo er auch erworben werden konnte. Manche Pilger brachten die Opfermaterie selbst nach Jerusalem mit, wie

Jer.

41,5 und

CD.

11,19 belegen. Dass in

Lev.

5,11 für das Sündopfer und in

Num.

5,15 für das Eifersuchtsopfer Weihrauch als Zutat ausdrücklich ausgeschlossen wird, stützt die Annahme, dass der Zusatz zum Speiseopfer üblich war. Dass nach

Lev.

24,7 Weihrauch auf die gebackenen Schaubrote zu streuen war, stellt eine weit spätere Entwicklungsstufe dar. Kaum früher ist die Erwähnung des Weihrauchs in

Jer.

6,20 zu datieren.

Erst in

Ex.

30,34 und 1

Chr.

9,29 begegnet Weihrauch als ein eigenständiges Opfer. Entsprechend wird man daher auch in

Jer.

6,20 von einer Weihrauchzutat zum Speiseopfer auszugehen haben. Möglich-erweise richtet sich die prophetische Polemik gegen einen erst vor kurzem eingeführten Brauch. Es wäre dann von einer Einführung des Weihrauchs in den offiziellen Kult in spätvorexilischer Zeit auszugehen.

Bedeutend war für die christliche Liturgie schließlich der zweite Vers des 141. Psalmes:

Als Rauchopfer stehe mein Gebet vor dir, mein Händeerheben als Abendopfer.“

(Ps. 141,2)

Das Rauchopfer nach Exodus 30

Ex.

30,7f fordert die Darbringung von duftendem Räucherwerk am Morgen und am Abend. Die in

Ex.

30,34-38 reglementierte Herstellung sakralen Räucherwerks nennt vier aromatische Ingredienzien:

Storax

(Harz der Pistacia lentiscus bzw. Liquidambar orientalis MILL. * aus der Familie der Hamame-laceae),

Räucherklaue

(die Deckel mehrerer Flügelschnecken-Arten),

Galbanum

(der zu einem gummiartigen Harz eingedickte Milchsaft eines Doldengewächses, Ferula galbaniflua) und

reiner Weihrauch

.

In

Ex.

30 ist mit den Vorschriften für den Bau eines Rauchopferaltares (1–10) und der Herstellung der Rauchwerksmischung (34-38) ein letzter Entwicklungsabschnitt des israelitischen Räucheropfers erreicht. Dieser Höhepunkt ist in der nachexilischen Zeit anzusiedeln.

Metaphorische und profane Verwendung des Weihrauchs

In

Sir.

24,15 sagt die Weisheit von sich, sie ströme Wohlgeruch aus, wie

Galbanum

,

Onyx

und

Statke

, wie

Weihrauch

im heiligen Zelt. Mit der Zitation dieser vier Inhaltsstoffe des in

Ex.

30,34 genannten Räuchergemischs beansprucht die Weisheit Teilhabe am Kult.

Auch von Gott wohlgefälligen Menschen wird gesagt, dass sie Duft verströmen wie Weihrauch. Aber nicht nur im übertragenen Sinne duften Menschen nach Weihrauch. An ihm erfreut man auch zuhause seine Sinne. Mit ihm beräuchert man sich Haar, Bart und Kleidung. Aromata dienen vor allem bei der Vorbereitung auf den Geschlechtsverkehr. Nach

Spr.

7,17 beduftet die Dirne ihr Bett.

Der König duftet an seinem Hochzeitstag von

Myrrhe, Aloe

und

Kassia

(Ps. 45,9).

Bei den Persern wurden die Haremsmädchen durch eine einjährige regelrechte Aroma-Kur vorbereitet (Est. 2,12).

Im Hohelied sieht der junge Mann die Sänfte seiner Liebsten nahen mit Säulen von Myrrhe und Weihrauch umwölkt. Er schwärmt seinerseits vom Duft seiner Freundin.

Weihrauchberg und Myrrhehügel werden zu Metaphern für ihre Brüste

.

Mittelmeerraum

Griechenland

Im Griechenland der Zeit

Homers

war der Weihrauch unbekannt. Vorwiegend einheimische Substanzen, z. B. Lorbeer, wurden zu Räucherungen verwendet, und diese Praxis hielt sich in manchen Kulten, wie etwa beim

delphischen Orakel

.

Vermutlich waren es die

Phönizier

, die das Harz seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. zu den Griechen brachten. Zunächst scheint der Weihrauch als Gabe für die Göttin

Aphrodite

benutzt worden zu sein. Auch bei Hochzeitszeremonien, im Zusammenhang mit der Wahrsagerei und im Rahmen von Mysterienkulten wurde nicht selten Weihrauch verbrannt. Die Harzkörnchen wurden mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger ergriffen und ins Feuer bzw. auf die Kohlen geworfen. Dieser Ritus spielte dann auch im Zusammenhang mit den im Kaiserkult begründeten Christenverfolgungen eine Rolle.

Der erste Herrscher, dem nachweislich Weihrauch dargebracht wurde, war

Alexander der Große

. In der folgenden Zeit begegnen wir vermehrt Zeugnissen, die jedoch zumeist auf das griechische Asien be-schränkt bleiben, die Region, in der auch in römischer Zeit der Kaiserkult besonders hoch im Kurs stand.

Rom

Für Rom ist mit der Einführung des Weihrauchs etwa im 3. Jahrhundert v.Chr. zu rechnen. Großer Beliebtheit erfreute er sich im öffentlichen wie privaten Kult. Bereits mit ein klein wenig Weihrauch konnte man eine Gottheit geneigt machen, eine Bitte zu erfüllen. Umgekehrt glaubte man auch, die Götter seien auf den Duftrauch der Opfer als Nahrung angewiesen.

Immense Weihrauchmengen wurden für Begräbnisfeierlichkeiten aufgewendet. Fünfzig Pfund des wertvollen Harzes als Beigabe waren bei der Einäscherung eines Adeligen nichts Außergewöhnliches. Eher zu bezweifeln ist wohl die Überlieferung, Kaiser

Nero

[Claudius Caesar Drusus Germanicus] habe mehr als eine Jahresernte Arabiens für die Leichenfeier seiner Frau

Poppea Sabina

aufgewendet. Darüber hinaus wurde auch bei festlichen Gelagen kontinuierlich Weihrauch verbrannt, um eine duftende Atmosphäre zu erzeugen.

Bereits in der republikanischen Epoche gab es Ehrungen besonders verdienter, lebender Personen durch Weihrauch. In aller Regel galt das Weihrauchopfer aber nur Göttern und vergöttlichten Personen. Diese Praxis wurde dann in der Kaiserzeit den Imperatoren nach ihrem Tod beigelegt, bzw. von ihnen noch zu Lebzeiten übernommen.

Mit den Augen erkennt der Mensch seinen Weg,

mit der Nase begreift er ihn!

Hl. Hildegard von Bingen

[Benediktiner-Äbtissin]

(1098-1179 * Begründerin der „Hildegardis-Heilkunde)

E

in kurzes Wort zu und über das

„Räuchern“

.

Warum eigentlich – gestern wie heute – räuchern?

War es gestern …

 um negative Geister oder sog. Wesenheiten zu vertreiben oder abzuwehren,

 zum Schutz von Haus & Hof vor natürlichen und übernatürlichen negativen Einflüssen,

 zur Unterstützung eigener innerer oder innerlicher und besonders seelisch-geistiger (spiritueller) Entwicklungsprozesse,

 als Begleitung und Unterstützung zu verschiedenen magischen und spirituellen Ritualen,

 um spezielle spirituelle Eigenerfahrungen zu machen und zu Bewusstseinsveränderungen zu kommen,

 um sogar Zauber zu stärken/kräftigen,

 um Kräfte, Energien und Zustände hervorzurufen, die magischen Zielen dienlich waren/sind.

So ist es heute …

(im gewöhnlichen Lebensalltag, nicht zu sakralen Zwecken)

 um eine angenehme Atmosphäre in seinen Räumen zu schaffen,

 um Mitmenschen (z.B. Gäste) zu erfreuen,

 um „dicke Luft“ in einem selbst, in der Partnerschaft oder mit Freunden zu beseitigen, aufzulösen,

 um negative Schwingungen aus der Umgebung zu vertreiben,

 als Medium „Freund in der Einsamkeit“,

 um innere Harmonie, Frieden, Ruhe und Balance zu finden,

 um Stress abzubauen, und um innere wie äußere Ruhe und Gelassenheit zu finden,

 um neuro-mentalen Ballast abzuwerfen und wieder klaren (Durch-)Blick zu gewinnen,

 um seelischen Wirrungen zu entfliehen und wieder eine ausgeglichene Stimmung zu finden.

Begonnen habe ich mit einem Ausspruch der

Hl. Hildegard von Bingen

, so darf ich schließen ebenfalls mit einem Zitat:

Ich habe keine Lust, Verse zu schreiben,

also zünde ich meine Räucherpfanne an,

mit Myrrhen, Jasmin und Weihrauch

und die Verse wachsen in meinem Herzen,

wie Blumen in einem Garten

[ein „namenloser Schüler“ des berühmten persischen Dichters

Hafiiz

, 15. Jahrhundert]

{nebenbei: Räucher-Rezepturen finden Sie weiter hinten im Buch}

A

ber nicht nur zu und bei sakralen Riten hatte und hat der Weihrauch eine wichtige Bedeutung, sondern auch in der Heilkunde (Erfahrens- wie Natur-Medizin) hatte der Weihrauch einen wichtigen Stellenwert inne und es schient, als wenn dieses uralte Heilmittel gegenwärtig (s)eine Renaissance - und sogar, wenn auch nur sporadisch und sehr zögerlich, in der „Schulmedizin“ - erfahren würde.

Doch dazu später mehr.

Von Weihrauch und von Weihrauch!

Auf jeder Packung, auf der „Weihrauch draufsteht“, da ist auch stets „Weihrauch drinnen“!

Und wie auch sonst: „auf den Inhalt kommt es an“, will heißen, auf die „Weihrauch(harz)-Sorte.

Nachstehend - kurz & knapp - eine

„kleine Warenkunde“ rund um den Weihrauch

.

-

Indischer Weihrauch (Boswellia serrata)

Weihrauchharz von allerhöchster Qualität. * Das in der Heilkunde ausschließlich verwendete Weihrauchharz!

Er vermittelt Stärke, Reinigung, Kraft und Energie.

Boswellia serrata

wirkt direkt & unmittelbar auf den Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns). Er reguliert Angstgefühle, gleicht Stimmungsschwankungen aus, ist emotional beruhigend, wirkt bei leichtgradigen depressiven Verstimmungen und bei physischer wie neuro-mentaler Erschöpfung.

Diese Sorte besitzt die Fähigkeit, den Atem zu vertiefen und zu verlangsamen, wodurch Körper und Geist leichter in einen meditativen Zustand kommen. Diese „Wirkung“ kommt besonders effektiv zum Tragen bei gleichzeitigen meditativen und relaxierenden Übungen.

Diese Sorte kann sehr gut pur verräuchert werden; ist aber auch sehr gut zu mischen mit z.B. Myrrhe, Myrte, Tonka, Zeder, Styrax u.a.m.

-

Olibanum (Weihrauch) „Aden“

Dies ist ebenfalls eine hochwertige Weihrauch-Qualität.

Diese Sorte kann sehr gut pur verräuchert werden; ist aber auch sehr gut zu mischen mit z.B. Myrrhe, Zimt, Kiefer, Sandelholz, Lavendel, Orange, Kampfer, Basilikum, Pfeffer u.a.m.

-

Olibanum „Somalia“

Auch genannt: Olibanum carterii.

Diese Sorte besitzt mittlere Qualität.

Diese Sorte kann sehr gut pur verräuchert werden; ist aber auch sehr gut zu mischen mit z.B. Myrrhe, Zimt, Kiefer, Sandelholz, Lavendel, Orange, Kampfer, Basilikum, Pfeffer u.a.m.

-

Gelber Weihrauch

Diese Sorte eignet sich besonders zur Reinigung von Räumen. Räuchern Sie die Räume z.B. nach einer überstandenen Krankheit, um die Luft wieder rein werden zu lassen.

-

Goldener Weihrauch

Diese Sorte erzeugt eine wohlig-entspannte Atmosphäre und Stimmung.

Wird auch

„Königsweihrauch“

genannt; es handelt sich dabei um Weihrauch nach ‚arabischer Tradition‘, geröstet und mit goldener Pflanzenfarbe glasiert. Er macht hell und freundlich und ist für alle fröhlichen Anlässe geeignet. Auch heute noch oft verwendet als „traditioneller

Dreikönig-Weihrauch“

!

-

Grüner Weihrauch

Grüner Weihrauch - auch bezeichnet als

‚Omanischer Weihrauch‘

- [Herkunft ist das Sultanat Oman] ist besonders geeignet für „Erfolgs-Rituale“, um Wohlstand in ihr Leben zu bringen. Grün ist die Farbe des Geldes. Er zeichnet sich aus durch ein zitronig-limetten-artziges Aroma. Nebenbei: Stammpflanze ist Olibanum sacra.

-

Roter Weihrauch

Das Räuchern von rotem Weihrauch stärkt Partnerschaften. Besonders wirkungsvoll bei Liebesritualen; bewirkt vielmals „wahre Wunder“.

Weihrauch gilt als Vermittler zwischen der materiellen und der geistigen Welt.

Roter Weihrauch

steht für das Element Feuer.

Er wird daher für Marsrituale, Liebeszauber und Lebenslust verwendet. Auch soll er dabei helfen, Kraft und Energie freizusetzen.

Das mag als „kleine Übersicht“ genügen.

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9783847677161
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